Online-Tagebuch

26.09.2016      ZUSAMMENKOMMEN

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Foto: Harald Oppitz/ KNA

Wer sind wir? 18 junge Menschen aus Deutschland und der Ukraine. Was wollen wir? Uns über die deutsch-ukrainische Vergangenheit austauschen, mit Überlebenden sprechen und der Opfer des Massakers von Babij Jar gedenken sowie über aktuelle Krisen in der Ukraine und Deutschland diskutieren.

27.09.2016      VERGANGENHEIT BEGREIFEN

Führung durch den Gedenkort Babij Jar

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Bild: Anastasia Magazowa

Vasyl Michailovsky ist als 4-jähriges Kind dem Massaker von Babij Jar entkommen – sein ukrainisches Kindermädchen Nadia hat ihm das Leben gerettet. Heute Vormittag führte der 78-Jährige unsere deutsch-ukrainische Gruppe durch den Gedenkort Babij Jar. Yaroslava Savosch hat seine Erzählung auf Ukrainisch zusammengefasst.

Zum Artikel „Babij Jar – (k)eine zufällige Tragödie“ von Taras Syvucha.

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Begegnung mit Holocaust- und KZ-Überlebenden

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Bild: Harald Oppitz/ KNA

Am Nachmittag kamen wir mit 60 KZ- und Ghettoüberlebenden zusammen. Das Maximilian-Kolbe-Werk hat sie im Rahmen eines Hilfsprojekts zu Begegnung und Gespräch eingeladen. Es gab einen regen Austausch über die Vergangenheit, aber auch über die gegenwärtige Situation in der Ukraine. Am Ende der Begegnung wurde jedem Überlebenden eine finanzielle Beihilfe überreicht.

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Einführung „Holocaust in der Ukraine“

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Bild: Harald Oppitz/ KNA

Am Abend hielt Dr. Boris Zabarko, Historiker und Vorsitzender der Allukrainischen Assoziation der jüdischen Überlebenden der Ghettos und nationalsozialistischen Konzentrationslager, einen Vortrag über den Holocaust in der Ukraine, der über 1,2 Mio. Leben forderte. In Deutschland weiß kaum jemand davon, in der Ukraine ist es ein Tabu-Thema. Durch seine Bücher wie „Nur wir haben überlebt“ hält Herr Zabarko die Erinnerung wach.

 

 

28.09.2016     ZEITZEUGEN BESUCHEN

Hausbesuche bei KZ- und Holocaustüberlebenden

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Bild: Ilja Regier

Aufgeteilt in kleine Gruppen besuchten wir heute Überlebende der Konzentrationslager und Ghettos in ihren Wohnungen in Kiew. Wir waren von der ukrainischen Gastfreundschaft überwältigt. Diese Begegnungen werden uns noch lange bewegen.

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Stadtführung durch Kiew

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Bild: Harald Oppitz/ KNA

Am Abend stand die Stadtführung durch Kiew auf dem Programm. Tetyana Storozhko, die seit sieben Jahren in Kiew wohnt, zeigte uns einige Sehenswürdigkeiten der ukrainischen Hauptstadt. Auch die Proteste auf dem Maidan haben ihre Spuren hinterlassen…

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29.09.2016     ERINNERUNG WACHHALTEN

World Café „Der Zweite Weltkrieg in deutscher und ukrainischer Erinnerungskultur“

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Bild: Liliya Doroshchuk

Wie wurden die Themen ‚der Zweite Weltkrieg‘ und ‚Holocaust‘ im Geschichtsunterricht behandelt? Wurde darüber offen in den Familien gesprochen? Welche Jahrestage sind für die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg in Deutschland und der Ukraine wichtig?  Diesen Fragen gingen wir heute unter dem Einsatz der Methode World Café nach.

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Meinung: Kann man Babij Jar vergessen?

Eltern und Kinder spielen am Denkmal für die ermordetetn Sinti und Roma
                                        Foto: Harald Oppitz/ KNA

In seinem Artikel  „Kann man Babij Jar vergessen?“  setzt sich Taras Syvucha  aus Charkiw mit der ukrainischen Erinnerungskultur an den Zweiten Weltkrieg, und insbesondere an die Tragödie von Babij Jar, auseinander. Diesem Thema ist auch der Artikel von Renata Hanynets aus Lwiw unter dem Titel „Vergessen und Wiederdeburt der Erinnerung in Babij Jar“ gewidmet.

Тарас Сивуха: „Возможно ли забыть Бабий Яр?“ 

Рената Ганинець: Забуття та відродження пам’яті в бабиному Яру“

Gedenkveranstaltung anlässlich des 75. Jahrestags des Massakers von Babij Jar

Menschen stellen Kerzen vor dem Menorah-Mahnmal in Babi Jar nieder.
Bild: Harald Oppitz/ KNA

Heute jährte sich zum 75. Mal der Jahrestag des Massakers von Babij Jar: Am 29. und 30. September 1941 wurden in der Schlucht im Nordwesten von Kiew 33.771 Juden erschossen. Im Rahmen einer Reihe von Veranstaltungen wurde der Opfer gedacht.

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Gedenken an die in Babij Jar ermordeten Roma

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Bild: Tetyana Storozhko

Es ist wenig bekannt, dass die ersten Opfer von Babij Jar Roma waren: Im Kureniv-Bezirk von Kiew, unweit der Schlucht Babij Jar, befanden sich fünf Lager der Roma. Alle wurden getötet. Tetyana Storozhko aus Kiew erinnert mit ihrem Beitrag „Denkmal für die ersten Märtyrer von Babij Jar“ an diese vergessene Opfergruppe.

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30.09.2016     GEGENWART UND ZUKUNFT AKTIV GESTALTEN

Begegnung und Gespräch mit Ljuba Halan, Teilnehmerin der Proteste auf dem Maidan

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                                        Bild: Harald Oppitz/ KNA

Ende November 2013 begannen auf dem Maidan-Platz in Kiew Studierenden-Proteste: für bessere Bildung, gegen Korruption und für eine nach Europa orientierte Ukraine. Ljuba Halan war dort, die ganze Zeit.

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Diskussion „Europa der (vergessenen) Krisen“

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                                       Bild: Liliya Doroshchuk

Welche Themen beherrschen heute das politische und gesellschaftliche Leben in Deutschland und der Ukraine? Was wissen wir, 18 junge Deutsche und Ukrainer, über die aktuelle Situation im jeweiligen Land? Diese Fragen haben wir gemeinsam diskutiert.

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Ein Heft voller Eindrücke

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                                            Bild: Harald Oppitz/ KNA

Pia Hansen hat ihre Eindrücke von der Begegnung zeichnerisch festgehalten.
Піа Ганзен передала свої враження від зустрічі  у формі малюнків.

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DEUTSCH-UKRAINISCHER AUSTAUSCH GEGLÜCKT!

Deutsch-ukrainischer Austausch geglückt! Während der fünf gemeinsamen Tagen in Kiew haben Taras aus Charkiw und Yaroslava aus Lutsk der Mainzerin Lisa (Mitte) ein „populäres“ ukrainisches Lied beigebracht. Das Lied hat das Trio zum Abschluss unserer Jugendbegegnung vorgeführt. Bravo!!!

EINDRÜCKE VON TEILNEHMENDEN

In einer kurzen Reflexion berichten vier Teilnehmende über ihre Eindrücke und Erfahrungen von der Woche in Kiew. Ein Podcast von Jan Schulte.

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